AFYA - Projektberichte

Neue TRT TrainerInnen geschult!

Vielsprachigkeit in TrainerInnenpool ermöglicht unseren Zugang zur Zielgruppe!

TRT Schulungsgruppe

 

In einer 3 - tägigen Schulung, von 16.-18. November 2017,  haben wir 14 neue TRT Co-TrainerInnen ausgebildet.

Die verfügbaren Sprachen im TrainerInnenpool sind somit ausgeweitet auf: Arabisch, Farsi, Kurdisch, Somali, Russisch und Spanisch!

Wir danken Dr. Veronika Dobler von der Uniklinik Ulm für Ihren spannenden Vortrag und die beeindruckenden Praxisbeispiele.

Wir sind auf die nächsten Kräfte stärken - Trauma bewältigen Programme gut vorbereitet!

 "Ich glaube, ich kann ein Rolemodel sein. Ich weiß, was die Jugendlichen erlebt haben und ich habe viel geschafft." (Teilnehmer während der Schulung)

 

 

Pilotprojekt "Kräfte stärken - Trauma bewältigen"

 Neue Fertigkeiten helfen geflüchteten Mädchen im Umgang mit Erinnerungen und Stress.

Bild TRT Schulungsgruppe

 

Im Juni und Juli 2017 hat in einer Einrichtung für unbegleitete minderjährige Mädchen ein Pilotdurchgang des "Teaching Recovery Techniques" Programmes stattgefunden. Die Traumatherapeutin Nina Hermann und die Public Health Expertin Sabine Kampmüller haben diesen, mit Unterstützung einer Dolmetscherin, durchgeführt.

Die 8 Teilnehmerinnen haben sich in 5 Sitzungen mit ihren posttraumatischen Stressreaktionen auseinandergesetzt. Sie haben Möglichkeiten kennengelernt, wie sie intrusive Bilder und Erinnerungen kontrollieren können und wie sie sich in Stressituationen z.B. durch Atmen oder Entspannungsübungen beruhigen können.

Klare Regeln für die Gruppen haben einen respektvollen Umgang und Austausch ermöglicht.

Die regelmäßigen Treffen in der Wohneinrichtung haben auch unter Mitbewohnerinnen viel Interesse und Neugierde ausgelöst.

 "Wenn die Erinnerung und der Streß kommen, sage ich mir: Ich bin jetzt hier. Ich an einem sicheren Ort". (TRT Teilnehmerin nach der Schulung)

 

"My story in pictures"

Durch Spiele, Gespräche und Malen erinnern Kinder sich an ihre alte Heimat und denken über die neue - in Österreich - nach.  

Painting Suad Kharufa

 

Mit einer Finanzierung durch das Wasser MiniFestival konnten wir den Verein "MigrantInnen zum Sonnenschein" bei der Durchführung eines Kreativprojektes für Kinder unterstützung.

An aufeinanderfolgenden Samstagen wurden die Kinder in Spielen und durch Gespräche an das Thema "alte und neue Heimat" herangeführt. Geschulte Trainerinnen begleiten die KInder in diesem Prozess.

Die entstandenen Bilder werden am Ende verkauft !

 

Bildquelle: Suad Kharufa

"Kräfte stärken" nach dem Deutschkurs

In Bildungseinrichtungen nutzen wir den vertrauten Rahmen und bieten - im Anschluß an Deutschkurse - Schulungsrunden an.

gruppe mit flipchartskizze

 

Gerade in Bildungeinrichtungen werden Traumafolgen deutlich. Ohne "Ruhe im Kopf" fällt Lernen schwer, nach Albträumen und mit vielen Sorgen ist Konzentration kaum möglich.  

Traumagruppen nach Deutschkursen ermöglichen einen einfachen Zugang für Betroffene: die Teilnehmer sind schon vor Ort, bleiben ein wenig länger um an unserem  Programm teilzunehmen.

Derzeit sind die Workshops an Bildungseinrichtungen vom "Jugend & Amber" Programm der Diakonie finanziert.

"Kräfte stärken - Trauma bewältigen" für Familien

Ein Angebot für Kinder und Eltern

eltern mit fuenf kindernIn Schulungsrunden erlernen Kinder in vielen Übungen und Spielen, wie sie posttraumatische Belastungssymptome kontrollieren können.

Parallel dazu erfahren Eltern, wie sie ihre Kinder begleiten können und tauschen sich in Gesprächsrunden über belastende Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten aus.

Eine Familiengruppe findet aktuell  in Kooperation mit den Kinderfreunden Wien statt.

Eine Familiengruppe findet gemeinsam mit den NachbarInnen statt.

Bildquelle: "Guide for refugee parents"

Workshops für BetreuerInnen

Durch Reflexion im Team und mit praktischen Tipps stärken BetreuerInnen ihre Kompetenz im Umgang mit belasteten Jugendlichen.

gruppe von betreuerinnen Parallel zu den Schulungsgruppen mit Jugendlichen, aber - auf Nachfrage auch davon unabhängig - arbeiten wir mit BetreuerInnen.

Im Teamworkshop tauschen sich BetreuerInnen über schwierige Situationen im Umgang mit traumatisieren Jugendlichen aus.

Wir beleuchten vorhandene Kompetenzen und Strategien und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten. Mit fachlichen Inputs und Praxistipps erweitern wir den psychologischen "Notfallkoffer".

"Dieser Austausch im Team tut uns so gut, ich hätte gerne viel mehr davon....." (Betreuerin nach dem Workshop)